Bundestagsabgeordnete besuchen Diedorf

Veröffentlicht am 14.10.2015 in Kommunalpolitik

Bestandsaufnahme an der B300

Auf Einladung des SPD Ortsvereins Diedorf kamen am 07.10.2015 wichtige Personen zusammen, allen voran die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrike Bahr und Rita Hagl-Kehl, sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Herbert Woerlein. Alle konnten sich vor Ort über die Verkehrssituation an der B300, aber auch über die Möglichkeit eines dritten Bahngleises entlang der Strecke Augsburg-Ulm informieren. Rita Hagl-Kehl sitzt im Ausschuss für Verkehr und digitate Infrastruktur. Sie hat damit maßgeblichen Anteil an einer Entscheidung zur Diedorfer Verkehrssituation. Weiterhin nahmen die Bürgermeisterin von Gessertshausen, Frau Claudia Schuster, der Bürgermeister von Diedorf, Peter Högg, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft B 300, Thomas Kugelmann, die Diedorfer Markträte Maria Prues und Alexander Neff, die stellv. Landrätin Sabine Grünwald, der ehem. Diedorfer Bürgermeister Otto Völk, die stv. Bürgermeisterin von Dinkelscherben, Annette Luckner und der Diedorfer SPD Vorsitzende Walter Pecher an der Begehung teil. Natürlich trugen einige Dieorfer wieder die gelben T-Shirts, die schon Alexander Dobrindt beeindruckten.

Im Anschluss diskutierten die Beteiligten im Bürgerhaus Diedorf über die unzumutbaren Verhältnisse auf der B 300. Es stellte sich die Frage, wie wirkungsvoll die Anstrengungen waren und was wir in Berlin wirklich bewegen können. Frau Hagl-Kehl erläuterte das weitere Vorgehen in den parlamentarischen Beratungen und gab zu bedenken, dass allein aus Bayern etwa 400 Projekte zum  Bundesverkehrswegeplan angemeldet wurden. Trotzdem wurde ihr klar, dass die Anzahl der Fahrzeuge, die auf der B 300 Diedorf passieren, eine baldige Entscheidung für eine Umfahrung rechtfertigen. Sie stellte auch in Aussicht, dass bis 2018 alle Bundesstraßen mautpflichtig werden sollen. Dies würde bereits eine deutliche Verringerung des Schwerlastverkehrs bedeuten, da dann keine Anreize mehr bestünden auf einer mautfreien B 300 zu fahren.

Während des etwa zweistündigen Treffens wurden alle relevanten Fakten diskutiert, die zu einer erfolgreichen Berücksichtigung im Bundesverkehrswegeplan 2015 führen sollen. Die Beschlussphase wird sich über die nächsten eineinhalb Jahre hinziehen. Für uns entscheidet sich in dieser Zeit, wie die langfristige Verkehrsentwicklung in Diedorf und Gessertshausen aussehen wird. "Die Veranstaltung war ein weiteres Mosaiksteinchen in dem Bemühen um eine Verbesserung der Verkehrssituation in Diedorf", wie Walter Pecher abschließend zusammefasste. Er dankte den Abgeordneten und allen anderen Gästen für die Teilnahme

 

Wie sehr sich die beiden Abgeordneten Ulrike Bahr und Rita Hagl-Kehl für die Umfahrung einsetzen wollen, demonstrieren sie hier mit dem gelben T-Shirt.

Rechts Thomas Kugelmann, Sprecher der Aktionsgemeinschaft B 300.